Häufig gestellte Fragen

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Welche Schäden können Einlagen verursachen?

Der Einsatz von Einlagen sollte entsprechend den Anweisungen begonnen werden. In den ersten Tagen empfiehlt es sich, die Einlagen nur einige Stunden täglich zu tragen. Am Anfang verstärkt sich durch die Änderung der Fußstellung die Muskeltätigkeit, sodass ein Muskelkater auftreten kann. Die Situation ist vergleichbar mit einer ungeübten Person, die in einem Fitnesscenter zu trainieren beginnt: Die Muskeltätigkeit verstärkt sich, die bisher wenig belasteten Muskeln werden benutzt und Schmerzen können auftreten.

Benutzen Sie die Einlagen zuerst beim Gehen, danach können Sie langsam zum Laufen übergehen und dann härter trainieren. Haben Sie sich an die Einlagen gewöhnt, empfiehlt es sich, diese möglichst oft zu tragen.

Die stützende, aber dynamische Footbalance-Einlage erlaubt die natürliche Pronation des Fußes und verhindert Fußschmerzen, die durch Untätigkeit der Muskeln verursacht werden.

In welchem Alter können individuell geformte Footbalance-Einlagen angeschafft werden?

Bei unter 10-jährigen Kindern ist der Schritt noch kindlich und der Körper entwickelt sich ständig weiter. Deshalb empfehlen wir Footbalance-Einlagen bei über 10-jährigen, so dass der Schritt ein Entwicklungsstadium erreicht hat, in dem er sich nicht mehr weiter verändert.

Ich treibe wenig Sport. Sollte ich mir trotzdem Einlagen anschaffen?

Die Einlagen sind keineswegs nur auf Sport ausgerichtet, sondern sollten ständig getragen werden, damit Ihr Fuß in der richtigen Stellung unterstützt wird. Angepasste Einlagen verbessern den Komfort beim Gehen und beim Sport. Die Bedeutung der Einlagen nimmt bei stehender Tätigkeit zu. Das Unterstützen des Fußes und das Lindern des Drucks auf den Fuß erhöhen den Komfort, vermindern die Krankenfehlzeiten, vermehren die Zufriedenheit bei der Arbeit und beugen größeren Beschwerden vor.

Was ist die häufigste Fehlstellung?

Die Überpronation ist die weit verbreitetste Fehlstellung des Fußes. Wenn sich beim Schritt das Sprunggelenk betont nach innen bewegt, spricht man von Überpronation. Überpronation lässt sich zum Beispiel an älteren Schuhen erkennen, die nach einiger Zeit „schief getreten” aussehen. Bei der Überpronation dreht sich das Fersenbein nach innen, das Längsgewölbe senkt sich, Schenkel, Schenkelknochen und Hüfte drehen sich nach innen und verursachen ein Kippen der Hüfte nach vorne. Die dadurch entstehenden üblichen schädlichen Auswirkungen sind Überdehnung und Entzündung der Plantarfaszie, Schmerzen des Mittelfußes, Probleme mit der Achillessehne, Muskelkompressionssyndrom, Schmerzen an der Knieinnenseite und Entzündungen der Hüftschleimhäute

Woran erkenne ich, dass ich individuell angepasste Einlagen benötige?

Ihren Füßen angepasste Einlagen lassen Ihr Schuhwerk gut sitzen und sind bequem. Sie brauchen also keine Fehlstellung der Füße haben, um von einer individuellen Einlage profitieren zu können. Zusätzlich beugen sie dem Auftreten einer Fehlstellung in der Zukunft vor. Der Einsatz von individuell angepassten Einlagen ist besonders dann wichtig, wenn Ihre Füße oder Ihr unterer Rücken schnell ermüden oder Sie am Fuß, im Fußgelenk, im Knie, in der Hüfte oder im unteren Rücken Schmerzen haben.

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